Ausblick 2017: Das ändert sich für Energieverbraucher

Pressemitteilung vom

Neues Jahr, neue Regeln – auch 2017 ändert sich für Energieverbraucher einiges.

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Tijana Roso, Koordinatorin des Energieprojekts der Verbraucherzentrale Berlin, erklärt, was für private Haushalte wichtig wird.

  • EEG-Umlage: Die Ökostrom-Umlage wird 2017 steigen, um 0,35 Cent 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Viele Anbieter werden daher wohl die Strompreise anheben. Allerdings sind die Verbraucher nicht wehrlos: Bei Preiseerhöhungen durch den Versorger ist es Sinnvoll einen Tarif- oder Anbieterwechsel zu prüfen, rät Roso. In diesem Fall haben Verbraucher nämlich immer ein Sonderkündigungsrecht. Wer Hilfe beim Wechsel benötigt, kann sich an einen Energieberater der Verbraucherzentrale Berlin wenden.
  • Elektrogeräte: Ab September 2017 dürfen gemäß der EU-Ökodesignrichtlinie nur noch Staubsauger verkauft werden, die eine maximale Leistung unter 900 Watt haben. Am EU-Label ist dies auch daran erkenntlich, dass der Jahresstromverbrauch maximal bei 43 Kilowattstunden liegen darf. Wichtig zu wissen: Wie Tests der Stiftung Warentest gezeigt haben, geht die Verringerung des Stromverbrauchs nicht zulasten der Saugkraft. Geschont wird also nur der Geldbeutel, nicht der Dreck.
  • Heizungsanlagen im Bestand: Seit diesem Jahr gibt es eine eigene Energieeffizienz-Kennzeichnung für Heizungsgeräte im Bestand, das sogenannte "Nationale Effizienzlabel für Altgeräte". Neu ab 2017: Bezirksschornsteinfeger sind verpflichtet, alle noch nicht gekennzeichneten Geräte gestaffelt nach Baujahren zu etikettieren. Tijana Roso betont: "Das Nationale Label sagt nur etwas über den Gerätetyp, nicht über den tatsächlichen Zustand der spezifischen Anlage oder die Eignung für den aktuellen Einsatzort aus. Darüber gibt zum Beispiel der Heiz-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale Aufschluss."
Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zuhause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
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