Wie sich Schulkinder und ihre Eltern gegen Cybermobbing schützen können

Pressemitteilung vom
Erfahrungen aus dem Projekt „DIGI-Mee(h)r – Sicher schwimmen im Internet“
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Verbreitung von Smartphones nimmt in Grundschulen zu
Bereits in den 2. Klassen, so die Erfahrungen aus dem Projekt "DIGI-Mee(h)r", benutzen viele Kinder auf eigenen Smartphones unterschiedliche Messenger-Dienste wie WhatsApp, Snapchat oder Instagram. So vernetzen sie sich mit Schulkameradinnen und tauschen Nachrichten, Fotos und Videos aus. Problematisch wird es, wenn über diese Kanäle auch Auseinandersetzungen ausgetragen werden. Diesen Formen von Verleumdungen im Internet können Kinder und Eltern nur schwer etwas entgegensetzen.

Cybermobbing auch schon bei den jüngeren Schülern

Das Cybermobbing ist die andere Seite des alltäglichen Mobbings in der Schule: Über die sozialen Netzwerke werden beleidigende Kommentare, Bilder oder Videos verbreitet. Besonders häufig kommt eine Verletzung des Rechtes am eigenen Bild vor. Das bedeutet, dass peinliche Bilder veröffentlicht wurden oder es wurde mit Veröffentlichung gedroht.  Die Kinder werden verleumdet und bloßgestellt. Als Plattformen werden Messenger-Apps, soziale Netzwerke und Video-Portale genutzt.

Fast in jeder Schule, die von dem Projekt besucht wurde, berichten Lehrerinnen und Lehrer über Cyber-Mobbing Fälle, die sie in ihren Klassen vermuten. Es ist allerdings eher selten, dass die Gemobbten sich schnell Hilfe bei den Erwachsenen suchen. Schon bis Ende der 5. Klasse erleben viele Kinder diese unangenehmen Situationen im Internet.

Der Cybermobbing-Falle vorbeugen
Das "Projekt DIGI-Mee(h)r – Sicher schwimmen im Internet“ schickt Medienpädagoginnen und Pädagogen in Berliner Schulen. Sie vermitteln einfache Strategien, wie Schülerinnen und Schüler Cybermobbing selbstbewußt entgegentreten können und wie sie vorbeugen  können. Wie können Kinder und Eltern die Mobbing-Falle erkennen und wie können sie gezielt handeln?

Projekt „DIGI-MEE[H]R – Sicher schwimmen im Internet“
Das Projekt „DIGI-MEE[H]R – Sicher schwimmen im Internet“ klärt Grundschulkinder zu Themen der Digitalen Welt auf und führt dazu Workshops durch. Diese vermitteln den Schülerinnen und Schülern im Alter von sechs bis zwölf Jahren Grundkenntnisse im sicheren Umgang mit dem Internet und stärken ihre Handlungskompetenzen im digitalen Raum.
Die Lerneinheiten wurden von praxiserfahrenen Medienpädagoginnen und Medienpädagogen in Zusammenarbeit mit Expertinnen der Verbraucherzentrale Berlin ausgearbeitet. Die Inhalte sind altersgerecht konzipiert und werden interaktiv auf spielerische Weise vermittelt.
Alle Angebote sind kostenlos.

„DIGI-MEE[H]R“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Club Dialog e. V. und der Verbraucherzentrale Berlin e. V., gefördert von der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung Berlin.
Mehr Informationen finden sich auf der Webseite unserer Partnerorganisation Club Dialog.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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