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Praxisnahe Informationen beim Projektauftakt von ZuHaus in Berlin

Pressemitteilung vom
  v.l.n.r.: Frank Bewig, Bezirksstadtrat Spandau, Abteilung Bauen, Planen und Gesundheit; Dörte Elß, Vorstand Verbraucherzentrale Berlin; Ulli Zelle, TV-Journalist; Andreas Henning, Energieberater; Mathias Kaiser, Pfarrer Evangelische Dorfkirchengemeinde Gatow

Das Projekt ZuHaus in Berlin startet im Bezirk Spandau

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Am 29. April 2019 wurde es laut im sonst eher ruhigen Gatow. Begleitet von den stimmungsvollen Klängen der Imchen Combo eröffneten der TV-Journalist Ulli Zelle, der Spandauer Bezirksstadtrat Frank Bewig und Dörte Elß, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin, mit Gastgeber Pfarrer Mathias Kaiser, Evangelische Dorfkirchengemeinde Gatow, den Auftakt von ZuHaus in Berlin im Projektbezirk Spandau.

Zahlreiche interessierte Anwohner hatten sich auf den Weg in die Evangelische Dorfkirchengemeinde Gatow gemacht, um mehr über die neue kostenfreie Energieberatung für Hausbesitzer in den Spandauer Pilot-Quartieren Gatow, Kladow und Staaken zu erfahren.

Klimaschutz sei oft ein abstraktes Thema, merkte Frank Bewig an. Deshalb sei er begeistert von der Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Berlin und davon, etwas Konkretes zum Schutz des Klimas beizutragen. Er als Staakener werde das Angebot auf jeden Fall nutzen.

Auch Pfarrer Mathias Kaiser betonte, dass jeder etwas für die Umwelt tun könne und rief dazu auf, die Freude daran zu entdecken. Nur wenn jeder sich um etwas kümmere, könne sich die Welt verändern. Wenn die Gemeinde wolle, dass Gatow so bleibt wie es ist, müsse sie gleichzeitig innovativ sein. Das Projekt „ZuHaus in Berlin“ vermittele dies sehr anschaulich.

Auf die Frage von Ulli Zelle nach den häufigsten Fehlerquellen im Haushalt stellte Energieberater Andreas Henning den Stromverbrauch als Dreh- und Angelpunkt heraus. Zudem würden viele Heizungen unzureichend funktionieren. Gerade im Internet könne man viel zum Thema Energiesparen recherchieren. Diese Informationsflut zu sortieren, sei Aufgabe des Energieberaters. Einen konkreten Tipp gab er dem Publikum auch gleich mit auf den Weg: Sparsames Duschen kostet 50 Cent, jedes Wannenbad 1,50 Euro.

Dörte Elß legte jedem interessierten Verbraucher den Besuch eines Energieberaters im eigenen Haus ans Herz und betonte die Anbieterunabhängigkeit des Angebots. Jeder könne selbst entscheiden, was er von den individuellen Empfehlungen im konkreten Haushalt umsetzen möchte. Lohnenswert sei die Beschäftigung mit dem Thema Energieeffizienz in jedem Fall.

Bevor die Veranstaltung mit der Imchen Combo ausklang, verabschiedete sich der Wahl-Gatower Ulli Zelle beim Publikum und freute sich, dass mit dieser Veranstaltung ein Dialog zwischen Gemeinde, Bezirksamt und Verbraucherzentrale begonnen hat. Er wisse, dass er auf dieser Welt keinen schöneren Platz mehr finden werde als sein Zuhause in Gatow.

Kontakt
Dr. Grit Kittelmann, Projektkoordinatorin | kittelmann@vz-bln.de | (030) 21485-246

Nächste Veranstaltung
Die nächste Auftaktveranstaltung findet im Bezirk Tempelhof-Schöneberg statt.
Am 7. Mai 2019 starten Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Frank Behrend, Vorsitzender des Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade und Dörte Elß, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin, das Projekt ZuHaus in Berlin im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, Lichtenrade.

Weitere Informationen
www.zuhaus-in-berlin.de

Kostenfreie Energieberatung für Eigenheimbesitzer in 5 Berliner Bezirken | PM vom 26. März 2019

Das Modellprojekt "ZuHaus in Berlin" wird von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) finanziert, aufbauend auf einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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