Neue Ökodesign-Anforderungen für Warmwasserspeicher und Heizgeräte

Mit dem Austausch von Altgeräten Energie sparen

Seit dem 26. September 2017 gelten neue Mindeststandards für Heizgeräte und Warmwasserspeicher beim EU-Energielabel. Sie ergänzen und aktualisieren die Maßstäbe, die bereits seit knapp zwei Jahren gelten.

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1. Warmwasserspeicher

Nur noch Geräte mit Effizienz-Klasse C oder besser dürfen verkauft werden. Zudem kommt die Energieeffizienz-Klasse A+ hinzu und die Klasse G fällt weg.

„Die Qualität der Wärmedämmung eines Speichers beeinflusst die Warmhalteverluste“, erklärt Florian Munder, Regionalmanager Energie bei der Verbraucherzentrale Berlin. So verliert ein Speicher mit der Effizienz-Klasse A rund 30 Prozent weniger Wärme als ein Speicher der Klasse B.

2. Warmwasserbereiter

Auch für Heizgeräte, die das Wasser in Haushalten erwärmen – sogenannte Warmwasserbereiter – wird die Effizienz-Klasse A+ eingeführt.

Da Elektroboiler generell einen hohen Stromverbrauch haben, empfiehlt die Energieberatung der Verbraucherzentrale, diese durch elektrische Durchlauferhitzer auszutauschen. Noch günstiger ist eine zentrale Warmwasserbereitung, die mit Gas oder Öl betrieben wird.

Allein die Verwendung von energieeffizienten Geräten ist allerdings noch keine Garantie dafür, dass die Anlage optimal läuft. „Die einzelnen Komponenten der Anlage müssen sinnvoll kombinierbar sein. Die Energieberaterinnen und Energieberater der Verbraucherzentrale helfen hier unabhängig und kompetent weiter“, fasst Florian Munder zusammen.

 


Die Energieberatung der Verbraucherzentrale beantwortet alle Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten: online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sie informiert anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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