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Pressemitteilung vom

Verbraucheraufklärung mal anders: Humorvolle Videospots weisen Menschen mit Migrationshintergrund auf ihre Verbraucherrechte hin

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Aufgrund sprachlicher Unsicherheiten oder wegen geringer Rechtskenntnisse sind Verbrauchern mit Migrationshintergrund ihre Verbraucherrechte nicht immer bewusst. Das hält unseriöse Anbieter aber nicht davon ab, sie bei Telekommunikationsverträgen oder Onlinegeschäften abzuzocken.

"Im Laufe des Projektes "Migranten und Verbraucherschutz in digitalen Märkten" haben wir festgestellt, dass viele Migranten die Verbraucherzentrale nicht kennen oder sich nicht trauen, unsere Beratungen in Anspruch zu nehmen", erklärt Eva Bell, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin. Um diese Schwelle zu überwinden, entwickelten die Verbraucherzentralen Berlin, Hamburg und Bremen gemeinsam mit der Berliner Comedienne Idil Baydar unterhaltsame Videospots über Jilet Ayse. Die Türken-Diva wird von einem Telekommunikationsunternehmen abgezockt, doch anstatt die zu hohe Rechnung sofort zu bezahlen, lässt sie sich in der Verbraucherzentrale beraten.

"Die Kunstfigur Jilet Ayṣe ist in Migrantencommunities inzwischen sehr bekannt. Mit ihr möchten wir Verbraucher mit Migrationshintergrund auf humorvolle Weise darauf aufmerksam machen, dass sie sich mit ihren Verbraucherproblemen jederzeit an unsere Berater wenden können", sagt Bell. Neben dem umfangreichen Beratungsangebot in deutscher Sprache bietet die Verbraucherzentrale Berlin auch türkischsprechenden Verbrauchern muttersprachliche Beratungen an. Viele Informationen zu Telekommunikationsverträgen, Datenschutz und Widerrufsrecht stehen online in mehreren Sprachen zur Verfügung.

Jilet Ayse alias Idil Baydar tritt vom 31. März bis zum 3. April 2016 um 20:00 Uhr in der "Bar jeder Vernunft" auf. Ihr Programm "Deutschland, wir müssen reden!" ist wie ihre Figuren: redegewandt, prollig und scharfsinnig.

Die Videospots wurden im Rahmen des Projektes "Migranten und Verbraucherschutz in digitalen Märkten" durchgeführt. Das Projekt wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert und von der Verbraucherzentrale Berlin in Kooperation mit den Verbraucherzentralen Hamburg und Bremen durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, türkisch- und russischsprachige Konsumenten über Verbraucherrechte, Markt- und Beratungsangebote in digitalen Märkten aufzuklären.

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