Walter Plathe unterstützte "ZuHaus in Berlin" mit einer Lesung

Pressemitteilung vom

Unter den Augen hunderter Kolleginnen und Kollegen aus Film und Fernsehen, deren Fotos die Wände der Berliner Schillerklause zieren, blätterte Schauspieler Walter Plathe am 26. August 2019 in den Kapiteln seines Lebens.

Walter Plathe liest ist der Schillerklause
Walter Plathe in der Schillerklause
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Amüsante Anekdoten und Geschichten aus seiner Autobiografie würzte der Schauspieler mit frei vorgetragenen Versen, die das Publikum immer wieder mit spontanem Beifall honorierte. Im Anschluss schlug er im Gespräch mit Moderator Jürgen Rummel ernstere Töne an, als er zum Klimawandel und zur Umweltverschmutzung befragt wurde. Walter Plathe bezeichnete das Baumsterben als schrecklich und zeigte sich alarmiert angesichts der Tatsache, dass Plastikpartikel sogar in der Arktis zu finden seien. Natürlich könne zum Beispiel jeder Verbraucher Plastiktüten meiden, aber genauso wichtig sei es jedoch, dass die politischen Entscheider als Vorbild voran gehen. Plathe kritisierte dabei vor allem die hohe CO2-Belastung durch Vielfliegerei. In Anspielung auf seine kürzlich gespielte Theaterrolle als Monsieur Pierre, der im Alter das Internet entdeckt, äußerte er seine Bedenken gegenüber digitaler Kommunikation. Er habe Angst, dass die Kommunikation zwischen den Menschen sterbe. Besonders Ältere hätten kaum noch jemanden, mit dem sie sprechen können. Er beobachte auch oft Restaurantbesucher, die nur auf ihre Handys starren, anstatt sich miteinander zu unterhalten. An diesem Abend hat Walter Plathe auf jeden Fall einen großen Beitrag dazu geleistet, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Ganz real statt digital. Ganz im Sinne des Projekts „ZuHaus in Berlin“, welches die Kommunikation zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Pilot-Quartieren anregen möchte.

Aktuelle Veranstaltungen und Informationen zum Projekt: www.zuhaus-in-berlin.de.

 

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