22. April 2026: Vermeintliche Zahlungsaufforderung im Namen der Deutschen Bahn
- Thema/Betreff: Derzeit sind vermehrt E-Mails im Umlauf, in denen im Namen der Deutschen Bahn behauptet wird, beim Deutschlandticket-Abonnement sei ein offener Betrag nicht beglichen worden. Unter dem Betreff "Letzte Mahnung“ wird zur Begleichung eines angeblichen Zahlungsrückstands aufgefordert.
- Dabei wird auf ein Problem mit dem SEPA-Lastschriftverfahren verwiesen und stattdessen eine Überweisung verlangt, um die Aufforderung nachvollziehbar erscheinen zu lassen.
- Auffällig ist, dass konkrete Bankdaten angegeben werden und zur Überweisung an ein fremdes Konto aufgefordert wird. In Kombination mit der untypischen Kontaktadresse handelt es sich um ein klares Warnzeichen.
- Typischerweise wird zudem durch die gesetzte Frist von 48 Stunden sowie die Androhung zusätzlicher Kosten, Inkasso oder rechtlicher Schritte starker Handlungsdruck erzeugt.
- Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadresse, ungewöhnliche Zahlungsaufforderung per Überweisung, fremde Bankverbindung, unseriöse Kontaktadresse, Fristsetzung, Drohung mit rechtlichen Konsequenzen.
Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Deutschlandticket besitzen, schauen Sie in der App oder auf der echten Internetseite nach, ob es dort ähnliche Aufforderungen gibt.
![Screenshot einer Mail mit dem Logo der "Deutschen Bahn" und dem Text: "Deutsche Bahn Logo Sehr geehrter Kunde, Wir nehmen Bezug auf Ihr Abonnement "Deutschland Ticket". Der ausstehende monatliche Betrag in Höhe von 63 € ist bis zum heutigen Datum nicht bei uns eingegangen. Der Zahlungsrückstand ist auf ein Problem mit Ihrer Bank im Zusammenhang mit dem SEPA-Lastschriftverfahren zurückzuführen. Aus diesem Grund ist die Zahlung derzeit ausschließlich per Banküberweisung vorzunehmen. Kontoinhaber: ["Name"] IBAN: ["IBAN"] BIC: ["BIC"] Verwendungszweck: ["12-stellige Zahl"] Erfolgt eine Rückerstattung ausschließlich nach Eingang und Prüfung der entsprechenden Nachweise. Bitte senden Sie diese per E-Mail an E-invoicingDB@protonmail.com. Sollte innerhalb von 48 Stunden nach Zugang dieser letzten Zahlungsaufforderung weder ein vollständiger Zahlungseingang noch eine schriftliche Kündigung erfolgen, werden gemäß den vertraglichen Vereinbarungen Verzugszinsen sowie Bearbeitungs- und Verwaltungskosten erhoben, die sich auf bis zu 170 € belaufen können. Nach Ablauf dieser Frist behalten wir uns ausdrücklich das Recht vor, den Vorgang ohne weitere Ankündigung an ein Inkassounternehmen oder zur rechtlichen Durchsetzung weiterzugeben. Diese Mitteilung gilt als letzte Zahlungsaufforderung. Wir fordern Sie hiermit auf, den offenen Betrag unverzüglich zu begleichen, um zusätzliche Kosten und rechtliche Schritte zu vermeiden. Mit freundlichen Grüßen DB Vertrieb GmbH Serviceteam Forderungsmanagement Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht darauf, da über diese E-Mail-Adresse keine Nachrichten empfangen werden können. Alle Kontaktdaten finden Sie im angehängten Schreiben. DB Vertrieb GmbH | Sitz: Frankfurt am Main | Registergericht: Frankfurt am Main HRB 79808 | USt-IdNr.: DE 814160246 | Vorsitz des Aufsichtsrates: Dr. Michael Peterson Geschäftsführung: Nils Hartgen (Vorsitz), Carola Gutjahr, Carmen Maria Parrino Nähere Informationen zur Datenverarbeitung im DB-Konzern finden Sie hier: DB Datenschutz".](/sites/default/files/inline-images/screenshot-2026-04-22-115957.png)




