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Interview mit Florian Munder, Regionalmanager Energie

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Herr Munder, Sie sind seit April 2016 bei der Verbraucherzentrale Berlin. Was genau machen Sie dort?

Eigestellt bin ich als Regionalmanager für das Energieprojekt der Verbraucherzentralen, eine Stelle, die dieses Jahr neu geschaffen wurde Die Idee, die dahinter steckt: Regionalmanager sollen Partner für das Energieprojekt identifizieren, Kooperationen ins Leben anstoßen und damit die Energieberatung der Verbraucherzentralen noch besser in Berlin verankern.

Also viel klassische Netzwerkarbeit. Wer kommt denn als möglicher Kooperationspartner des Energieprojekts in Frage?

Das sind in Berlin in erster Linie Einrichtungen der Bezirke, Vereine und Verbände. Auf dem Falkenhagener Feld in Spandau haben wir im Frühjahr eine neue Energieberatungsstelle eröffnet – das ist praktisch schon das Ergebnis einer Kooperation, nämlich mit dem dortigen Quartiersmanagement.

Gibt es bestimmte Zielgruppen, die Sie besonders für die Energieberatung gewinnen wollen?

Ja, wir konzentrieren uns in den nächsten Monaten vor allem auf Mieter, Migranten und Menschen mit geringem Einkommen. Diese Gruppen haben für Berlin eine besonders hohe Relevanz. Und sie spüren den Kostendruck durch erhöhte Energiepreise besonders stark. Migranten nehmen z.B. auch die Angebote der Verbraucherzentrale noch unterdurchschnittlich wahr.

Was haben diese Zielgruppen denn von den Angeboten der Energieberatung?

Sie können sich Expertenwissen einholen zu Stromsparen, Anbieterwechsel oder energieeffizienten Geräte. Für einkommensschwache Haushalte ist die Beratung kostenlos – alle anderen bezahlen nur fünf Euro.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Netzwerken ist schon mein Ding. Ich gehe gerne auf Leute zu. Außerdem bin ich von unserem Produkt überzeugt: Wo sonst bekommt man Rat von ausgewiesenen Fachleuten zu einem solchen Preis angeboten?

Aber in der Verbraucherzentrale Berlin sind Sie schon ein Einzelkämpfer?

Absolut nicht. Mit meiner Kollegin Tijana Roso, die Koordinatorin des Energieprojekts ist, arbeite ich eng zusammen. Und dann gibt es ja noch den Austausch mit den Regionalmanagern in den anderen Bundesländern.