Internet, Telefon und TV: die Anschlüsse für die erste eigene Wohnung

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Surfen, telefonieren, fernsehen - ein Tarifvergleich vor Vertragsabschluss lohnt sich.
Surfen, telefonieren, fernsehen - ein Tarifvergleich vor Vertragsabschluss lohnt sich.

Der 18-jährige Nachwuchs ist auch in der eigenen Wohnung praktisch ständig online. Um den Internetanschluss kümmert sich Laura zuerst und wählt, ob sie noch ein Festnetztelefon oder ein Fernsehpaket benötigt. Zum Glück sind die Tarife der verschiedenen Anbieter heute leicht zu vergleichen.

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Surfen, telefonieren, fernsehen: alles im Paket

Ein schneller Internetanschluss für zuhause steht auf Lauras Wunschliste ganz oben. Aber was soll es sein? DSL, Glasfaser, Kabel oder LTE/5G? Und welcher Anbieter hat das passende Angebot? Die meisten Anbieter liefern zum Internet gleich ein Telefonpaket, mit dem die Auszubildende unbegrenzt ins deutsche Festnetz oder auch ins deutsche Mobilfunknetz telefonieren kann. 

Für junge Menschen gibt es besondere Tarife, die günstiger sind. Für ein paar Euro zusätzlich erhält die 18-Jährige ein TV-Paket mit mehr als 20 Sendern, weitere Kosten entstehen für den Zugriff auf eine Mediathek oder einen Streaming-Dienst mit zig (Kino-)Filmen und TV-Serien – großes Kino für zu Hause. 

Achtung: Die Miete für den Internet-Router sowie den Media-Receiver kommt obendrauf.

Das Angebot klingt toll. Wirklich?

Beim Abschluss der Verträge ist genaues Hinschauen gefragt: Der günstige Einstiegspreis von zum Beispiel 9,95 Euro pro Paket kann sich nach kurzer Zeit automatisch rasant erhöhen. 

So gibt es Glasfaser-Tarife für Studierende und junge Leute, zum Beispiel mit maximal Download 100 MBit pro Sekunde, und maximal Upload von 40 MBit pro Sekunde für 9,95 Euro. Schon ab dem 4. Monat kostet der Tarif aber 43,95 Euro. Nach zwei Jahren müsste Laura 48,95 Euro zahlen. 

Auch bei Handy-Verträgen sollte man wegen großer Kostenunterschiede genau hinsehen. Die anfängliche Laufzeit beträgt oft 24 Monate. Wenn sich der Vertrag nach dieser Laufzeit automatisch verlängert, kann Laura ihn jederzeit mit einer einmonatigen Frist kündigen.

Zusätzlich locken Anbieter Neukund:innen mit Rabatten auf Eis, etwa mit einem "Online-Vorteil". Den erhält Laura, wenn sie ihr Internetpaket online bestellt. Allerdings bekommt sie die Geldsumme natürlich nicht in bar, sondern als Gutschrift auf einer der nächsten Telefonrechnungen. 

Tarife vergleichen – leicht gemacht

Nun gilt es aus dem Tarifdschungel der Anbieter das passende Paket herauszupicken. Bereits seit fast 10 Jahren, seit dem 1. Juni 2017, ist zum Glück Schluss mit den schwer vergleichbaren Verträgen für Internetanschlüsse: Festnetz- und Mobilfunkanbieter müssen ihre Angebote auf einem Produktinformationsblatt in DIN-A4-Größe darstellen.

Diese Blätter müssen nach Vorgaben der Bundesnetzagentur alle gleich aussehen und auch die gleichen Informationen beinhalten. So kann Laura die Tarife eines Anbieters gut vergleichen, aber auch die Tarife verschiedener Anbieter. 

Zu den Produktinformationen zählen der Name des Tarifs, die Vertragslaufzeit, Infos zu Verlängerung und Kündigung des Vertrags sowie die Datenübertragungsrate in Mbit pro Sekunde. Außerdem muss der Preis für den Tarif angegeben und die Frage beantwortet werden, ob darin die Bereitstellung von Geräten wie Router oder Modem enthalten ist.

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